Donnerstag, 18.03.2010
Kambodscha Politik – Mailingliste und Forum
Eine Mailingliste mit dem Schwerpunkt Kambodscha, Laos, Burma und Thailand.
Das Forum und die Mailingliste wurde im September 2007 gegründet.In deutschen Online und Printmedien ist Kambodscha selten ein Thema.
Dennoch gibt es zahlreiche Artikel über Kambodscha und die Informationen sind verstreut aufzufinden. Hier bei Kambodscha Politik werden sie gesammelt und über den Verteiler verschickt.
Wer Kambodscha hört, denkt zunächst an Angkor Wat und an die Schreckensherrschaft der Khmer Rouge. Doch neben der Vergangenheit hat Kambodscha auch eine Gegenwart und Zukunft.
Manch einer, der durch Kambodscha gereist ist, hat starke Eindrücke mit nach Hause genommen.
Diese Mailingliste wendet sich an all jene, die der politische Alltag in Kambodscha ebenso interessiert, wie die Geschichte der Khmer.
Um die Artikel über die Mailingliste zu empfangen reicht es, wenn man eine e-Mail an kambodscha_politik-subscribe@yahoogroups.de schickt, ab sofort erhält man die e-Mails die über die Liste verschickt werden. Hierzu ist keine Yahoo ID notwendig. So kann man mit anderen Mitgliedern per e-Mail diskutieren und Gedanken austauschen. Auf Anfrage beantworten Mitglieder auch Fragen zum Thema: Reisen in Kambodscha.
Zurzeit empfangen 83 Mitglieder aus Deutschland und Kambodscha, e-Mails über die Mailingliste.
Um die im Forum abgelegten Dateien, Datenbanken und Fotos zu lesen, bzw. zu sehen ist eine Yahoo ID notwendig. Mitgliedern des Forums steht eine Datenbank „Literatur über Kambodscha“ zur Verfügung, die zur Zeit über 50 Titel Literatur in deutscher Sprache, enthält, einige wichtige Publikationen in der englisch sprachigen Literatur sind ebenfalls in der Datenbank aufgenommen.
Mitglieder des Forums haben die Möglichkeit eigene Fotos aus Kambodscha hochzuladen.
Link zu diesem Artikel:
Kambodscha Politk -Forum
Mittwoch, 10.03.2010
Botschaft aus einem anderen Jahrhundert
Dienstag, 23.02.2010
Khmer Arts Apsara Tanz-Festival in Phnom Penh - Kambodscha

fly to Parkjata, like the souls
of wise men and that drift in
meditation to the Atman.
the eyes of men abandoned
all activity and turned towards
her and her only …
The Apsara of Angkor …
Links zu diesem Termin:
Sophiline Cheam Shapiro - Ballet flourishes once again in Cambodia
Profile of Sophiline Cheam Shapiro and 7 Min. Film
Khmer Arts
Freitag, 19.02.2010
Die Messerschärfer in Phnom Penh

Ich sah ihn heute, den Messerschleifer aus der Provinz. Nachts schläft er auf der Straße. Am Tag versucht er seinen Dienst an die kambodschanische Hausfrau zu bringen.
Plötzlich sah er sich umzingelt von Eltern die ihre Kinder von der Schule abholen und von Kindern die aus dem Tor der Schule auf die Straße fluteten, wie eine Welle aus Menschen. In mitten dieses Treibens wirkte er für einen Augenblick gestrandet und sah sich überrascht der ausländischen Fotografin gegenüber.
Als ich auf dem Laptop wenig später das Foto und seinen Gesichtsausdruck sah. War mir als wüsste ich viel über ihn, ohne auch nur ein Wort mit ihm gesprochen zu haben. Ich verstand wie hart sein Leben ist und interpretierte meine Geschichten in das Bild. Die die ich gesehen, die die ich gehört und die die ich gelesen habe, in all den Jahren in Süd Ost Asien.
Ich weiß dass er seine Arbeit gewissenhaft macht. Ich habe den Messerschleifern Phnom Penh´s schon öfter zu sehen dürfen. Die die seine Dienste in Anspruch nehmen tun es auch aus einer einfachen Form des Mitgefühls. Sie können ihre Messer auch selber schärfen, jeder kann das. Klinge an Klinge gewetzt und es funktioniert. Die Messer sind wieder schärfer.
Jeder aber, der seine Dienste in Anspruch nimmt weiß, ohne zu fragen, das er aus der Provinz kommt und mit seiner Arbeit eine Familie versorgt. Man gibt ihm meist die ganzen Messer eines Haushaltes.
Das können leicht zwei große Messer sein und ein paar Kleinere. Er packt seinen Wetzstein aus, die Flasche Wasser und macht sich an die Arbeit. Um ihn herum formt sich ein Vakuum aus stehen gebliebener Zeit und er lässt die Klinge fast zärtlich über den grauen Stein gleiten, immer wieder. Dann vergewissert er sich mit seinem Daumen das die Klinge scharf ist und legt das Messer zur Seite um das nächste Messer aufzunehmen.
Immer schließen die, die ihm ihre Messer geben das Tor. Er hockt sich auf den Gehweg und wenn er fertig ist klopft er zaghaft an das Tor und übergibt die Messer an ihre Besitzerinnen. Sie reichen ihm ein paar Rielnoten, manchmal sind es 50 US Cent. Alles ohne Worte.
Sorgfältig packt er das Geld in ein Tuch und legt es zu dem Wetzstein zurück in den Korb, dann zieht er weiter.
Die Messerschleifer sind meistens zu zweit, aus der gleichen Provinz, dem gleichen Dorf haben sie sich gemeinsam aufgemacht in die große Stadt. Die Zweisamkeit bietet ihnen Schutz, denn die Stadt ist ihnen nicht geheuer.
Mittwoch, 17.02.2010
Die in Phnom Penh lebende Fotografin Doris Böttcher lädt uns ein ihr auf die Kanäle von Takeo zu folgen
Zwei Leidenschaften haben in ihrem Leben immer eine große Rolle gespielt: Die Fotografie und das Reisen.
Immer wieder zog es sie auf ihren Reisen nach Asien. Sie besuchte China über einige Jahre regelmäßig und war zeitweise als Reiseleiterin tätig. Andere asiatische Länder folgten. Indonesien, Laos, Myanmar und Vietnam. Immer dabei war ihre Rolleiflex.
Seit Mitte 2004 lebt die Fotografin Doris Böttcher in Kambodscha. Zunächst widmete sie ihre berufliche Erfahrung der National Bibliothek in Phnom Penh. Nach einem Jahr beschloss sie der Fotografie mehr Raum zu geben und eröffnete ihre erste Galerie. Die Schwarz-weiß Fotografie hat nie ihre Faszination verloren. Ihre Fotos halten den Augenblick fest und sind gleichzeitig schon zur Geschichte geworden.
In ihrer neuen Sonderausstellung hat sie ihre Rolleiflex auf die Kanäle in Takeo gerichtet und vergängliche Augenblicke für immer fixiert und dokumentiert. Da mag es den Betrachter nicht Wunder nehmen, wenn ein ausgeworfenes Fischernetz für immer im Flug verharrt und der Fischer zur Silhouette wird, die mit dem Boot verschmilzt.

Ihre Galerie steht an jedem Wochenende, auch außerhalb ihrer Sonderausstellungen für den Besucher offen.
Link
Doris Boettcher Galerie online
Dienstag, 16.02.2010
Ausstellung in Phnom Penh - Handarbeit von Frauen aus Kampot im Living Room
Donnerstag, 11.02.2010
Ein Cyclofahrer wartet auf Fahrgäste in Phnom Penh
Sonntag, 17.01.2010
Sambo die Elefantendame empfängt ihre Gäste am Wat Phnom
Eine Elefantendame für ihren 50 Geburtstag “anzukleiden” ist ohne die Mithilfe der Dame selbst nicht möglich. So hat Sambo die Elefantendame ihren Mahot auch tatkräftig darin unterstützt sie für den feierlichen Anlass zurecht zu machen.

Ob das Endresultat den Geschmack der Dame getroffen hat ist nicht zu sagen. Über die Segnungen der Mönche und die Gebete der Kambodschaner, die vor ihr niederknieten, hat Sambo gelassen über sich ergehen lassen. Danach konnte sie dann endlich ihre Geschenke öffnen und die zahlreichen Obstkörbe auffressen.

Zu ihrem 50 Geburtstag gab es natürlich auch eine Torte, sie schien den Geschmack der Dame aber nicht ganz zu treffen. Als dann auch noch Luftschlangen aus der Spraydose über sie hinweg regneten, zeigte sie ihre wahre innere Größe, die ihrer äußeren Größe in nichts nachstand: Sie zuckte nicht einmal mit ihren langen Wimpern.
Eine kleine Band brachte ein Ständchen in gemäßigter Lautstärke, da ihr Mahot fürchtete ungewollte Aufmerksamkeit auf die ungemeldete Geburtstagsfeier zu lenken. Mit Musikuntermalung sangen dann alle ein Ständchen, international: "Happy Birthday Sambo"
Wie immer ging sie dann die Uferstraße vom Wat Phom aus nach Hause. Vorbei am Himawari und Cambodiana Hotel, an dem neuen Gebäude National Versammlung und an der ebenfalls neuen australischen Botschaft, biegt sie dann ab und ist auf ihrer Wiese endlich zu Hause.
Nachdem der Mahot sie von ihren Schuhen befreit hat, die aus ehemaligen Reifen geschnitten wurden, hat sie für heute Feierabend und reißt das lange Gras mit ihrem Rüssel ab und stopft es genüsslich in ihren behaarten Mund.
Lange wird Sambo und ihr Mahot hier nicht mehr leben können.
Posco E&C hat große Pläne, für das Gebiet nur 3 Kilometer vom Stadtzentrum von Phnom Penh entfernt.
Der Bau hat bereits begonnen und ein Brücke die die Form des sagenhaften Pico Vogel hat spannt sich bereits über den Tonle Basac. Das gesamte Bauprojekt wird 300 Millionen USD kosten und wird sich auf 237,500 Quadratmeter ausdehnen. 1.000 Apartments sollen hier entstehen, in drei Blocks zwischen 42 und 45 Stockwerke hoch.
2013 soll das groß angelegte Bauvorhaben fertig sein. In den Park am anderen Ufer, darf Sambo zwischen den neuantiken Statuen die römische Gottheiten und Nymphen zeigen, nicht lustwandeln.
Bleibt zu hoffen das Sambo nicht zwangsumgesiedelt wird, 25 Kilometer außerhalb der Stadt. Dort könnte die Elefantendame sicher nicht mehr ihren Lebensunterhalt verdienen.
Ein Stück unbebautes Land, nahe ihrem Arbeitsplatz am Wat Phnom wäre ein großzügiges und willkommenes Geschenk vom Gouverneur in Phnom Penh gewesen, wenn sie sich denn etwas hätte wünschen dürfen …
Sambo hat heute Geburtstag
Sambo hat heute Geburtstag!
Die Elefantendame wird 50 Jahre jung. Am Nachmittag wird es am Wat Phnom eine Geburtstagsparty geben, die vom Globe organisiert wird.
Links in diesem Blog:
Täglich badet sie am Fuße des Wat Phnom
Die Schuhe der Elefantendame
Donnerstag, 14.01.2010
Buddhistischer Mönch in Oudong - Kambodscha
Samstag, 02.01.2010
Buddha im Wat Phnom
Dienstag, 29.12.2009
Ein platter Reifen - Kein Problem in Kambodscha
Ich werde nie herausfinden, wann die Männer die am Straßenrand ihren kleinen Flickstand aufgebaut haben wissen wann der Gummiflicken auf dem inneren Schlauch eines Mopeds festgeklebt ist. Oft habe ich schon zu gesehen und nicht ein einziges Mal war der obere Schlauch mit dem unteren Schlauch zusammengeklebt.
Die Konstruktion ist so schlicht wie ergreifend einfach. Man nehme einen alten Kolbenzylinder, aus einem Auto oder einem ausrangierten Mopedmotor. Dann füllt man etwas Brennspiritus in den umgekehrten Kolben und legt den Schlauch mit dem Loch auf einen Holzklotz. Von einem nicht mehr zu reparierenden Schlauch schneidet man ein Stück heraus und legt es auf das kleine Loch, das man zuvor im Wasserbad lokalisiert hat. Eine ehemalige Dose, jetzt platt und gerade geklopft wird oben aufgelegt und zum Schluss folgt der mit Spiritus gefüllte Kolben oben auf. In einer Zwinge wird die ganze Konstruktion fixiert und der Brennspiritus wird angezündet.

Jetzt heißt es warten. Für den Kunden steht ein blauer Plastikstuhl bereit und er nimmt platzt und schaut dem Treiben auf der Straße zu. Für die Arbeit an seinem Schlauch interessiert er sich kaum, er wartet darauf dass er weiterfahren kann.
Einen Kompressor hat dieser Flickstand nahe dem Königspalast in Phnom Penh auch. Wenn der Schlauch repariert und der Mantel wieder darüber gezogen ist, wird der Reifen aufgepumpt. Nicht mehr als 2.000 Riel ( $ 0,50) verdient der Mann pro geflicktem Schlauch.

Er besitzt nicht nur diesen Laden, in seiner Bauchtasche hat er auch ein Mobiletelefon, eine Telefonzelle. Das Mobiletelefon ist in eine Plastiktüte gewickelt. Umständlich entwickelt er das Telefon von seiner Umhüllung und reicht es einem jungen Mann. Argwöhnisch blickt er auf als der junge Mann sich ein paar Schritte entfernt. Doch er setzt sich nur auf den Randstein und führt ein kurzes Telefongespräch. Zusammen mit einem 500 Rielschein gibt er es dem Mann zurück, als er sein kurzes Telefonat beendet hat.
Montag, 28.12.2009
Melonenverkäuferin in Phnom Penh
Samstag, 26.12.2009
Reyum Institut Phnom Penh – Maßeinheiten in Kambodscha
Neue Ausstellung im Reyum Institut in Phnom Penh Kambodscha.
Maßeinheiten seit Generationen im Gebrauch der eiheimischen Bevölkerung.
Zum Beispiel die Spanne zwischen ausgestreckten Daumen und Zeigefinger.

Link zu diesem Artikel:
Reyum Institut Phnom Penh
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Samstag, 19.12.2009
Heute Abend inoffizielle Premiere des Detlev Buck Films in Phnom Penh
Vor seinem Kinostart in Deutschland, am 21. Januar 2010 „Same same but diffrent“ mit David Kross in der Hauptrolle als Benjamin Prüfer und Sreykeo die weibliche Hauptrolle wird gespielt von Apinya Sakuljaroensuk, wird der Film heute Abend in Phnom Penh gezeigt.

Detlef Buck hat das Buch von Benjamin Prüfer „Wohin du auch gehst“ in eine Geschichte für das Kino verwandelt. Die Tatsache das Detlef Buck sich diesem Stoff angenommen hat, lääst darauf hoffen das es keine alzuseichte und alle Klischees bestätigende Liebesgeschichte geworden ist. Denn das Thema selbst ist voller Fallen.
Über das Buch heißt es bei Amazon:
Seit drei Jahren ist nichts mehr wie es war: Während seines Urlaubs in Kambodscha trifft der 23jährige Benjamin Prüfer auf Sreykeo - eine Frau, die ihren Körper verkauft, um finanziell über die Runden zu kommen. Sie verlieben sich ineinander. Als er erfährt, dass sie HIV hat, muss er sich entscheiden: für oder gegen ein Leben mit Sreykeo. Ergreifend, ungeschönt und subjektiv wird die wahre Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die sich Tag für Tag dem Kampf des (Über-)Lebens stellen - und damit ihre Liebe beweisen.
Benjamin Prüfer, geboren 1979 in Darmstadt, absolvierte 1998 nach dem Abitur seinen Zivildienst in Frankfurt und arbeitete als freier Mitarbeiter in den Lokalteilen des Darmstädter Echos und der Frankfurter Rundschau. Im Jahr 2000 absolvierte er ein Redaktionsvolontariats beim Magazin Tomorrow und war 2001 als Redakteur bei der Financial Times Deutschland in Hamburg tätig. 2004 wechselte er zum Weekend-Magazin der FTD als Reiseredakteu. Seit 2006 arbeitet er als freischaffender Künstler; im gleichen Jahr heiratete er Sreykeo Sorvant. Im Juni 2007 wurde ihm der Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung in Frankfurt verliehen.
Benjamin Prüfer und Sreykeo leben zur Zeit in Kambodscha.
Die Original Ausgabe des Buches erschien im Scherz Verlag, zugehörig der S. Fischer Verlag GmbH, im Jahr 2007.

Das Foto zeigt Benjamin Prüfer und Sreykeo am Tag ihrer Hochzeit.
Im Buch schreibt Benjamin Prüfer
Etwa drei Jahre später fragte mich jemand, ob ich mir vorstellen könnte, die Geschichte von mir und Sreykeo in einem Buch zu erzählen. Bevor ich antwortete fragte ich sie.
„Yes, of course!“, sagte sie.
“But I will have to write about everything. About all the bad things too.”
“I trust you”, antwortet sie nur.
Inzwischen hat sie sicher auch den Film gesehen und war bei einigen Dreharbeiten dabei, was mag sie dazu gesagt haben?
Links zu diesem Artikel:
Officielle Webseite des Films: Same Same But Different von Detlef Buck
Wohin du auch gehst; Buch von Benjamin Prüfer
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Donnerstag, 17.12.2009
Die Baustelle am Abend in Phnom Penh
Dienstag, 15.12.2009
"Mit Chirurgenmaske nach Angkor Wat"
In ihrem Artikel „Mit Chirurgenmaske nach Angkor Wat“ erweckt die FOCUS-Online-Autorin Michaela Strassmair den Eindruck, dass man sich im Angkor Park in Siem Reap ohne Mundschutz nicht mehr bewegen kann. Dadurch entsteht ein sehr schiefes Bild, das sich in ihrem Artikel auch weiter fortsetzt in dem sie die Belagerung der Touristen durch verkaufende Kinder beschreibt, die den Besuch der Tempel zu einer leidvollen Erfahrung machen.
Liebe Frau Strassmair, einige Tatsachen in ihrem Artikel sind schlicht falsch, oder wohlwollend nicht ganz richtig.
Sie erwecken den Eindruck als könne man im Angkor Park nicht mehr ohne Mundschutz fahren, das ist schlicht völlig übertrieben.
Der Mundschutz gehört in Asien zum gewohnten Bild und dient eher dazu um vor Staubpartikeln zu schützen als vor Abgasen.
Zum Thema Elektroautos – Die Tuk-Tuk Fahrer haben erfolgreich gegen den Einsatz protestiert. Erfolgreich deshalb, weil alle Einnahmen an den Betreiber der Elektroautos ginge, und vorbei an der einheimische Bevölkerung die ohnehin kaum von Angkor Park profitiert.
Zum Thema Kinderverkäufer umzingeln Touristen - Apsara (die für den Schutz und Koordinierung der Restaurierung verantwortliche Organisation) hat festgelegt das nur vor den Tempeln, dass sind meist die Parkplätze auf denen die Tuk-Tuks und Busse anhalten, Waren verkauft werden dürfen. Betritt man die Tempel bleiben die Verkäufer auf den Parkplätzen zurück und man kann ungestört die Tempel besuchen.
Angkor Wat ist Weltkulturerbe und das man dort nicht der einzige Besucher sein kann, dürfte jedem klar sein. Die Zeiten in denen man Angkor Wat noch für sich alleine hatte sind längst vorbei.
Für die großen und kleinen Verkäufer gilt was für die Tuk-Tuk Fahrer gilt, für sie ist es die einzige Möglichkeit aus ihrem Kulturerbe ein kleines Einkommen zu erwirtschaften und was sie am Abend nach Hause tragen ist gemessen an den Besuchern die jetzt in der Hauptsaison Angor Park besuchen, beschämend! Wer seinen Seidenschal lieber auf dem Nachtmarkt kauft, sollte wenigstens Früchte und Wasser bei den Händler in Angkor Park kaufen.
Ihr Artikel ist sehr subjektiv, dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. In einem Punkt haben sie, im Rahmen ihrer Recherche jedoch, weit über das Ziel hinaus geschossen: Zum UNESCO Weltkulturerbe zählen 108 Tempel in Angkor Park und nicht etwa 1.000.
Weiterführender Link im Phnom Penh Blogg:
Angkor Wat schafft nur ein sehr geringes Einkommen für Einheimische
Montag, 14.12.2009
Nagaschlange auf dem Weg zum Kirirom Nationalpark
Montag, 09.11.2009
Open Air Dia Show der Fotografin Doris Böttcher in Phnom Penh - Kambodscha
Die Fotografin Doris Böttcher lädt zur ersten Dia Show in Phnom Penh in ihre Galerie ein.

Schwerpunkt der Dia Show in Phnom Penh sind die Länder Cambodia, Indonesien (Borobudur Tempelanlage auf der Insel Java), Laos, Myanmar und Vietnam.
Für all jene die dieses besondere Ereignis verpassen bietet ihre Homepage einen Blick auf ihre verschiedenen Projekte und lädt ein zum Besuch der online Galerie.
Doris Böttcher lebt seit einigen Jahren in Phnom Penh und war lange Jahre Reiseleiterin für Asien. Ihre Fotografie eröffnet einen besonderen Blick auf viele der asiatischen Länder die sie bereist hat.
Link zu diesem Beitrag:
Doris Böttcher Galerie
Samstag, 31.10.2009
Die Einen flüchten ans Meer ...

und die Anderen strömen nach Phnom Penh. Angezogen wie von einem magischen Magneten, vom traditionellen Bootsrennen.
Und noch viel mehr, schaffen es auch in diesem Jahr nicht, sie können sich die Fahrt nicht leisten.
Link zum Thema:
Fotos von Mario Weigt vom Bootsrennen im letzten Jahr.







